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Lichtmaschine: Das Mini-Kraftwerk im Auto

Die Lichtmaschine gehört zu den unterschätzten Bauteilen des Autos. In der Anfangszeit des Automobils diente sie ausschließlich dazu, die Scheinwerfer des Fahrzeugs mit Energie zu versorgen. Bei modernen Generatoren erinnert jedoch gerade noch die Bezeichnung an ihren ursprünglichen Verwendungszweck. Heute sind Lichtmaschinen Hochleistungs-Energieerzeuger. Schließlich fließt der größte Teil des Stroms nicht in Front- oder Rücklichter, sondern in die übrigen Verbraucher: zum Beispiel in Lüftung, Sitzheizung, Heckscheibenheizung, beheizbare Außenspiegel, Radio oder Navigationsgerät. Aufgrund dieser starken Belastung sind die kleinen Kraftwerke anfällig für Verschleiß: Bei Mister-Auto können Sie eine neue Lichtmaschine online kaufen – passend zu Ihrem Automodell.

Wie funktioniert die Lichtmaschine im Auto?

Im Prinzip sind moderne Lichtmaschinen Energiewandler. Die Quelle des elektrischen Stroms ist der Automotor. Über einen Keilriemen treibt er die Riemenscheibe des Generators an. Bei laufendem Motor wandelt die Lichtmaschine also mechanische in elektrische Energie um. Obwohl sich die Drehzahl des Motors laufend ändert, muss die Energieversorgung durch den Generator konstant gewährleistet sein. Deshalb wird die überschüssige Energie in die Batterie abgeführt, wo sie zwischengespeichert wird. Das funktioniert auch andersherum: Liefert die Lichtmaschine nicht genügend Strom, muss die Batterie die Differenz ausgleichen.

Dass die Lichtmaschine die übrige Elektronik nicht ausreichend versorgen kann, passiert schnell. Der klassische Fall ist, dass mehrere Verbraucher gleichzeitig viel Strom benötigen – zum Beispiel, wenn der Fensterheber betätigt wird, während Lüftung und Sitzheizung auf Hochtouren laufen. Auch auf Kurzstrecken, etwa beim morgendlichen Abstecher zum Bäcker, oder bei Staus auf der Autobahn kann sich das bemerkbar machen. Denn auf kurzen Strecken erreicht der Motor selten Drehzahlbereiche, in denen die Lichtmaschine optimal arbeitet. Die Folge: Die Batterie entlädt sich schleichend, an frostkalten Tagen hat der Anlasser nicht genügend Energie, um den Motor zu starten.

Welche Bauformen gibt es bei Lichtmaschinen?

Die gesamte Bordelektronik benötigt Gleichstrom. Daher handelte es sich bei den früheren Lichtmaschinen um sogenannte Gleichstromgeneratoren. Der Vorteil: Sie lieferten den Strom direkt in der benötigten Form. Allerdings waren sie verschleißanfällig, erzeugten relativ wenig Energie und das auch erst im höheren Drehzahlbereich. Da die Bordelektronik im Laufe der Jahrzehnte immer mehr Energie beanspruchte, verschwand dieser Generatoren-Typus in den 1970er-Jahren allmählich aus dem Automobilbau. Für Oldtimer müssen Sie zwangsläufig diesen Typ Lichtmaschine kaufen. Aber auch in einigen Hybridfahrzeugen feiern Gleichstrom-Lichtmaschinen derzeit ein kleines Comeback, weil sich damit Generator, Batterie und Elektroantrieb besser koppeln lassen.

Die heute üblicherweise verwendete Art der Lichtmaschine ist der Drehstromgenerator. Das Basismodell hierfür ist der Topfgenerator, der die benötigte Energie mittels elektromagnetischer Induktion erzeugt: Bewegt sich ein elektrischer Leiter durch ein Magnetfeld, fließt Strom. Diese Lichtmaschinen erzeugen eine dreiphasige Wechselspannung, die von einem Regler in Gleichstrom mit einer Spannung von 12 Volt umgewandelt wird. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von Halbleiter-Dioden, die für die Gleichrichtung verantwortlich sind.

In modernen Fahrzeugen wird eine Weiterentwicklung des Topfgenerators eingesetzt: Der Compact-Generator ist genauso klein und leicht wie sein Vorgänger, durch eine veränderte Anordnung der rotierenden und starren Teile ist die Leistungsfähigkeit dieses Lichtmaschinen-Typs jedoch deutlich höher. Dies führt aber auch dazu, dass der Compact-Generator mehr Wärme produziert. Zwei innenliegende Lüfter gewährleisten die Wegführung der Wärme, sie erhöhen aber auch die Geräuschbelastung. Bei den meisten Lichtmaschinen in unserem Online-Shop handelt es sich um Compact-Generatoren.

Aufgrund der notwendigen Luftkühlung kann die Leistung eines Compact-Generators nicht beliebig gesteigert werden. Ansonsten wäre die Lichtmaschine viel zu laut. Um dem Energiehunger der modernen Bordelektronik Rechnung zu tragen, setzen die Autobauer insbesondere bei Fahrzeugen der Premiumklasse verstärkt auf wassergekühlte Generatoren. Diese haben mit den ursprünglichen Lichtmaschinen nur noch wenig gemeinsam. Die Generatoren sind an das Kühlmittelsystem des Fahrzeugs angeschlossen und aufgrund einer veränderten Bauform fast wartungsfrei. Staub und Spritzwasser können ihnen nur wenig anhaben – im Unterschied zur normalen Lichtmaschine.

Bei Mister-Auto günstig und bequem eine neue Lichtmaschine online kaufen

Wenn Sie beabsichtigen, eine neue Lichtmaschine zu kaufen, finden Sie bei Mister-Auto immer das passende Modell. Denn defekte Lichtmaschinen können nicht einfach gegen einen anderen Generator ausgetauscht werden, vielmehr muss der neue Stromgenerator immer fahrzeugspezifischen Anforderungen genügen: Neben den Anschlüssen ist das vor allem die bereitgestellte Stromstärke. Diese darf nicht zu niedrig sein, wenn die Versorgung aller Energie-Verbraucher im Auto sichergestellt sein soll. Aufgrund der üblichen Spannung von 12 Volt liefern Lichtmaschinen Strom in einer Stärke von 70 bis 100 Ampere. Bei Premiummodellen sind zum Teil aber auch Werte von bis zu 220 Ampere notwendig.

Geben Sie deswegen bei Mister-Auto zunächst Hersteller, Baureihe und Modell ein, bevor Ihnen die verfügbaren Lichtmaschinen online angezeigt werden. So gehen Sie sicher, dass das neue Kraftwerk genau die Energie liefert, die Ihr Auto benötigt.

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